DTV / TV Seen 2025-09-30 Ausserordentliche, gemeinsame Mitgliederversammlung (Information Fusion)
Im Kirchgemeindehaus Seen trafen sich die Mitglieder beider Vereine, um über die geplanten Schritte bezüglich Fusion informiert zu werden.
Bei der Begrüssung durch Michael Binder und nach der Einleitung durch Verena Huber war allen Teilnehmenden klar, dass es an der Zeit ist, über einen Zusammenschluss der beiden Vereine zu diskutieren und eine brauchbare Lösung zu finden.
Für den Damenturnverein gibt es mangels Vorstandsmitglieder keine Zukunft mehr für einen eigenständigen Verein. Im Turnverein stehen auch einige Veränderungen an und es ist der Zeitpunkt gekommen, gemeinsam in eine gesunde Zukunft zu gehen, um den in den Statuten verankerte Zweck beider Vereine auch in Zukunft gewährleisten zu können.
Aline Lindegger erläuterte die von der Arbeitsgruppe erarbeitete Dokumentation, stellte das Organigramm des fusionierten Vereins vor und erklärte die weiterhin umfassenden Kompetenzen der einzelnen Riegen:
Anschliessend erhielten die Anwesenden die Gelegenheit, Verständnisfragen bzw. Themen für die Diskussionsrunde auf Zettel zu notieren. Mitglieder der Arbeitsgruppe Fusion sammelten die Zettel ein, sortierten diese nach "Verständnisfragen" und "Diskussionsthemen". Die Zettel mit den Verständnisfragen wurden den drei Themen; "Allgemeines", "Statuten / Dokumente" und "Finanzen" zugeordnet.
Es fand eine angeregte Diskussion zu den Chancen und Herausforderungen statt, wobei insbesondere die Integration der Vereinsstrukturen und die Kommunikation mit den Mitgliedern thematisiert wurden.
Einige Fragen kamen zum Thema „Allgemeines“, welche von Aline Lindegger beantwortet wurden. Das Reglement über die Entschädigung der Vorstände und Funktionäre sowie der Gedanke dahinter wurde genauer erläutert. Auch die Turnhallenbelegung war ein Thema, diese bleibt, sofern von der Riege finanziell tragbar, unverändert. Weitere Fragen zu den Themen Vereinskleidung und Mitgliederbetreuung konnten ebenfalls geklärt werden.
Viele Fragen kamen zum Thema „Statuten, Dokumente“, welche von Michael Binder beantwortet wurden. Es wurde über die neue Zusammensetzung des Vorstandes diskutiert (Verschlankung), die Hintergründe der neuen Struktur mit vermehrten Funktionären (für kleinere Aufgaben lassen sich besser Personen finden) und einige Punkte in den Statuten respektive Geschäftsordnung, welche noch präzisiert / korrigiert werden mussten. Weiter wurde von der Männer- und Veteranenriege der Wunsch nach einer weiterhin selbstständigen Riege geäussert.
Die meisten Fragen kamen zum Thema „Finanzen“, welche Melanie Egli beantwortete. Die Mitgliederbeiträge und Leitendenentschädigungen warfen einige Fragen auf. Melanie erklärte, dass dies der Vorschlag der Arbeitsgruppe Fusion ist, damit die Budgets aufgehen. Wenn Leitendenentschädigungen höher festgelegt werden möchten, und dafür Beiträge an soziale Anlässe wie ein Schlussturnen oder Turnfahrt reduziert werden möchten, so steht das den einzelnen Riegen frei. Die Arbeitsgruppe wollte durch diese Aufteilung auch das soziale und nicht nur das turnerische stärker ins Zentrum rücken. Auch die Unabhängigkeit in der Budgeterstellung kam zum Thema, diese bleibt klar in Kompetenz der Riege, solange das Resultat +/- aufgeht.
Eine danach durchgeführte, freiwillige und anonyme Meinungsumfrage ergab folgendes.
Niemand würde einer Fusion auf keinen Fall zustimmen. Es zeigt sich, dass einer Zustimmung seitens DTV nichts im Weg steht. Beim TV würde einer Fusion zwar knapp zugestimmt werden, es gibt jedoch einen grossen Teil von Mitgliedern der Männer- und/oder Veteranenriege, welche einer Fusion nur unter Bedingungen zustimmen würden. Diese betreffen hauptsächlich die Selbstständigkeit der Riegen und damit zusammenhängend die Finanzen. Bei der Aktivriege stellen ebenfalls einige Mitglieder Bedingungen, welche sich jedoch eher auf die Zusammenarbeit mit anderen Riegen fokussieren.
Nächste Schritte
Als nächstes ist der starke Wunsch der Männer- und Veteranenriege nach einer Selbstständigkeit erhöhte Bedeutung zu widmen und der Dialog zu suchen.
Im Anschluss werden einerseits die Personalsuche sowie die rechtlich erforderlichen Schritte wie die Vorbereitung eines Fusionsvertrages etc. im Zentrum stehen.
Die Arbeitsgruppe ist jetzt gefordert eine für alle tragbare Lösung zu erarbeiten, über welche an den ordentlichen Generalversammlungen im März 2026 abgestimmt werden kann.
30.09.2025, Verena Huber
für Arbeitsgruppe Fusion DTV / TV Seen