| Jugendriege 2011 Jugendwettk�mpfe WTU |
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| Geschrieben von Leiterteam TV Seen Jugend | |||||||||||||||||||||||||||||
| 12. Sep 2011 | |||||||||||||||||||||||||||||
Am 3. September 2011 stand mit den Jugendwettkämpfen des WTU auf dem Deutweg für unsere Jungturner der letzte „Ernstfall" auf dem Programm in diesem Jahr. Die Jugendwettkämpfe sind immer geprägt von vielen Emotionen, Kampf und Freud‘ oder Leid. Wenn am Ende die Seemer Farben zuoberst auf dem Treppchen vertreten sind, ist das unbeschreiblich..
Auch dieses Jahr verschoben 45 Wettkämpfer + Leiter mit den Velos ab Tägelmoos auf den Deutweg. Der gefühlte 100m lange, fahrende Tross passierte den ‚abgesperrten‘ Kreisel und erreichte sicher unser heimisches Leichtathletik-Stadion, das sich bald schon mit 1‘500 Jungs und Mädchen füllte.
Wie immer hatten die Riegen-Hauptleiter vor dem Start noch alle Hände voll zu tun. Nebst dem Leiter-Rapport mussten noch die Gruppen teilweise neu zusammengestellt werden. Denn wie meistens an den Wettkämpfen, hatten wir auch diesmal Absenzen. - die wir zum Glück teilweise mit den eigenen Mitgliedern gleich kompensieren konnten. Trotzdem fehlte uns in der Mittelstufe ein Wettkämpfer.
Nach einem kurzen Einlaufen wurden die Gruppen eingeteilt und wettkampfbereit gemacht. Es konnte losgehen. Unterstufe
Ballwurf stand als erstes auf dem Programm. Die Bälle flogen bei allen Werfern weiter als in jedem Training, bei Seen1 sogar so weit, dass der 1. Platz daraus wurde. Beim Hindernis-Lauf waren alle etwas Unruhig, hier kann vieles passieren, galt es doch Ski zu fahren, zu Rennen und einen Reifen zu rollen. Es gab zwei schöne Läufe zu sehen, was auch ein gutes Resultat zur Folge hatte. Seilziehen - ist das unsere Paradedisziplin? - man wird es sehen. Alle waren auf ihre Gegner gespant, große oder kleine, schwere oder leichte. Für Seen2 war die erste Gruppe wohl eher zu groß und zu schwer. Seen1 hatte es da etwas leichter und wurde bei jeder Runde mehr gefordert, bis sie im Final standen und auch diesen mit Vollem Einsatz gewannen. 1. Platz, ein Riesen-Jubel war zu hören. Zum Abschluß noch die Pendel-Stafette. Das Motto hier war: Jungs gebt nochmals alles!! Und siehe da, es wurde um jede Hundertstelsekunde gekämpft. Jede Gruppe war mit ihrer Leistung zufrieden und Seen1 konnte am Schluß sogar noch einen 3. Rang Feiern.
Marcus Plüer
Mittelstufe Die Mittelstufe trat mit 23 Teilnehmern aufgeteilt in 4 Gruppen à 6 Wettkämpfern an. Auch dieses Jahr waren wir bestrebt, eine Knaller-Gruppe zu bilden, die mit ihrer Stärke möglichst viele Podestplätze erreichen sollte.
In den zwei Trainings nach den Ferien richteten wir den Fokus vor allem auch auf das Laufen mit den Skis. Wer das Ski-Laufen zu zweit nicht beherrscht, der hat verloren. Unsere Top-Cracks flogen im Training im Laufschritt über die Piste bis die Holzspäne flogen. Wir waren guten Mutes.
So startete die Mittelstufe denn auch am Wettkampf mit dem Hindernislauf. Der Leiter versuchte nochmals die wichtigsten Tipps an seine Läufer zu bringen und schon ging es los. Alle 4 Gruppen kämpften sich durch den Parcour und gaben ihr Bestes. Die Rangierungen spiegelten genau die Stärke der Gruppen wieder. Das Podest verpassten wir mit dem 4. Platz nur sehr knapp mit 3sek. Rückstand auf das drittplatzierte Rheinau.
Mit gutem Gefühl liessen wir den Hindernislauf hinter uns und konzentrierten uns auf das folgende Seilziehen. Ein kräfteraubender Krampf und Kampf stand uns bevor. Seilziehen, die Disziplin, die wir seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gewinnen konnten. Vielleicht klappte es diesmal. „Vielleicht hilft uns das Los-Glück und wir müssen nicht gegen eine Mannschaft von Bauern-Jungs aus dem Weinland antreten", so meine Gedanken. Seilziehen beginnt im Kopf mit der richtigen Einstellung, ein paar technische Kniffs und vor allem beginnt das Seilziehen bereits vor dem Startpfiff - das Seil und die Körper müssen angespannt sein!! Seen 1 setzte das Wissen sehr gut um und konnte die ersten beiden Matches siegreich gestalten. In der dritten Begegnung war es jedoch vorbei mit der Herrlichkeit. Es reichte zur Auszeichnung. Seen 2 und 3 kämpften wie die Löwen, vermochten ihrem Bestreben die Gegner über den Platz zu ziehen jedoch zu wenig Gewicht verleihen. Seen 4 zum Schluss war zu bedauern. Bevor die Jungs eine Chance hatten zu begreifen was passiert, war die Sache gelaufen. Der Leiter wollte auf den Startpfiff wie üblich mit den lautstarken Worten „Hopp Seeä!" die nötige Motivation liefern. Nun ja, es reichte immerhin für ein knappes „Ho", dann war fertig lustig. Kein Sieg für unsere Mittelstufe, blieb die Hoffnung auf Erfolg bei der Unter- und Oberstufe..
Mehr Freude bereitete uns der folgende Weitwurf. Die besten Werfer sollten das traditionelle Siegen der Seemer beim Ballwurf fortführen. Das sagen die Leiter natürlich nicht, die Jungs sollen einfach Spass haben, wenn die Bälle durch die Luft fliegen und hoffentlich irgendwo im entfernten Nirgendwo aufschlagen. J. Mit den Resultaten des Vorabend stellten wir die Mannschaften zusammen, wir wussten, was wir erwarten durften. Was soll man sagen: Seen brillierte auch dieses Jahr mit einem gloriosen Sieg! Der Jubel war gross, wir Leiter sind stolz auf unsere ganze Truppe! Die zweite Seemer Mannschaft erkämpfte sich sogar noch die Auszeichnung!
Die Pendelstafette bildet den Abschluss der Jugendwettkämpfe auf dem Deutweg. Die Pendelstafette ist die Königsdisziplin und somit sehr prestigeträchtig. Der Sieg in der Pendelstafette zählt etwas, auf den darf und soll man stolz sein. Die Seemer sind uhuere stolz, dass wir in der Mittelstufe die schnellste PS-Mannschaft stellen können. 2 Sekunden nahmen unsere Jungs dem zweitplatzierten aus Henggart ab. Bravo!
Michael Rüttimann
Oberstufe Mit 12 Jungs starteten 2 Teams für die Seemer Oberstufe, um ihr Bestes zu geben. Aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls musste zwar ein Mittelstüfler nachrücken, doch wie jedes Jahr sind solche Mutationen, die bei diesem Wettkampf zu einem grösseren, administrativ aufwändigen, vereinsinternen Teilnehmerhandel und -tausch führen, bei den Leitern nicht sehr beliebt, glücklicherweise jedoch immer irgendwie bewältigbar. Da für die Grössten der Riege dieser jährliche „Heimwettkampf" längst kein Neuland mehr ist, und jeweils die ähnlichen Gesichter der Konkurrenz zu sehen sind, starteten sie umso motivierter mit dem Ziel, möglichst viele Medaillen mit nach Hause bringen zu können.
Den Anfang machten sie im Wurf. Eifrig wurden die 200g Bälle über den Platz gefeuert. Die Spitze machte Fabio Cescato dessen Ball erst nach rund 65m den Boden berührte. Gratulation! Jedoch war die gesamte Leistung des Seen 1 Teams so gut, dass der Teamdurchschnitt von 49.36m für den Super 3. Platz reichte! Zweite Gratulation!
Weiter ging es im Hindernislauf. Auch nach Jahrelanger Erfahrung der Jungs bleibt die Nervosität vor der „heimlichen Königsdisziplin" dieses Wettkampfs dem Tandemholzskifahren. Ein Sturz an dieser Stelle kann der ganzen Mannschaft mehr als nur den Sieg kosten. Seen 2 kam auf den Startschuss zwar am schnellsten in der ganzen Serie weg, erlitten aber einen Sturz bei der genannten Knackpunktstelle dem Skifahren und büssten so leider viel Zeit ein. Seen 1 zog das ganze Rennen konzentriert, solide und fehlerfrei durch. Die Uhr blieb bei 1:25.49 stehen! Die sofortige nervöse Nachfrage bei den Kampfrichtern ergab, Seen 1 hielt Rekordzeit. Würde diese Pole Position bis zum Wettkampfende erhalten bleiben? .... JA!! Wir durften feiern: Mit rund 7 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten TV Henggart lieferte Seen 1 ihr Meisterstück ab! Gratulation! Seen 2 landete auf dem unglücklichen 14. Rang. Wer weiss, vielleicht wäre mit einem Sturz weniger eine Auszeichnung drin gelegen.
Über die nächste Disziplin, das Seilziehen, will der Autor nicht zu ausführlich eingehen. Nur Zwei Dinge im Voraus. Erstens: seit Jahren lastet, insbesondere bei der Oberstufe, ein Fluch auf der Seemer Riege. So kam nie ein Team nur in die Reichweite von einem Medaillenplatz in dieser Disziplin. Zweitens: Über die Zuordnung der Gegnermannschaften in den ersten Serien diskutierten die Leiter riegenübergreifend. Für viele erscheint es nicht sehr sinnvoll, dass in der ersten Runde alle Nummer 1 Mannschaften gegeneinander antreten, da diese am stärksten sind. So scheiden in der ersten Runde jeweils unweigerlich die Hälfte der Stärksten Teams aus. So hatten die Seemer doppelt Pech. Nach einer knappen, aber verdient gewonnen ersten Runde traf Seen 1 auf Veltheim 1 und schieden sang und klanglos aus. Veltheim 1 belegte am Ende den ersten Platz. Die Leiter von Russikon hatten das System der Gegnerzuordnung früh genug verstanden und setzten ihre stärksten Jungs ins Nummer 2 Team. Dieses traf auf unsere Nummer 2. So bereitete Russikon der zweiten Seemer Mannschaft ebenfalls ein schnelles und düsteres Ende. Kapitel Seilziehen in der Oberstufe: geschlossen! Als nächstes stand die Schwedenstafette auf dem Plan. Für den Leiter ist diese Diszplin ohne Probedurchlauf im Training schwierig einzuteilen. Woher weiss man wen man lieber auf die 200m oder die 400m Strecke ansetzten soll. So tauschten im Einverständnis des Leiters die Jungs die Strecken Mannschaftsintern noch untereinander aus. In der glühenden Sonne gings los. Für Seen 1 lieferte Jan schnelle 300m ab, und gab dann an Konstantin weiter für seine 400m. In unserer Serie erreichten wir den guten 2. Platz. Jedoch folgte noch die stärkste Serie mit harter Konkurrenz. So sprang am Ende ein guter 6. Platz heraus, der mit einer Auszeichnung belohnt wurde.
Bevor die Jungs sich an der Seemer Dorfet vergnügen durften, hatten sie noch die 80m der Pendelstafette zu laufen. Auch hier zeigte sich wie eng die Spitzenmannschaften leistungsmässig beieinander lagen. Kopf an Kopf rannten die Jungs in der brennenden Sonne hin und her. Ein Fotofinish mit Russikon entschied über den 3. Oder 4. Platz zwischen den Genannten. Die Stoppuhr war auf unserer Seite und so durften wir mit 8 Hundertsteln Vorsprung auf Russikon an der Rangverkündigung einen 3. Platz bejubeln. Gratulation! Julian Bäcker
Folgend alle Mannschaften, die sich eine Auszeichnung erkämpft haben:
Das gesamte Team hat an diesem Samstag hervorragende Leistungen gezeigt. Alle Teilnehmer haben, gekleidet in schwarz-gelb, das Beste gegeben. Die gewonnenen Auszeichnungen sind der Lohn der ganzen Riege!! Dem entsprechend stand im „Landbote“, dass Seen auf dem Deutweg mit insgesamt 5 Siegen und zahlreichen Auszeichnungen das stärkste Team gestellt hat..Den Dank gibt's ganz zum Schluss und zwar an unsere beiden Kampfrichter Felix Roduner und Xaver Baumberger. - Merci villmaal. Aufgerufen: 384
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| Letzte Aktualisierung ( 13. Okt 2011 ) | |||||||||||||||||||||||||||||
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