| Männerriege 2011 Reise Wutachtal 1 |
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| Geschrieben von Bruno Brandenberger | ||||
| 23. Jul 2011 | ||||
Männerriegenreise des TV Seen vom Freitag/Samstag, 08./09.07.2011
(Bb) Durch die frisch herausgeputzte Landschaft strebten 27 Männerriegler, ausgerüstet mit Trolley's, Taschen oder Rucksäcken, der Bahnstation Seen zu. Dort wurden sie von den andern Kameraden freudig begrüsst und der Chauffeur Dieter, der =Fa.Moser Reisen Flaach=, hiess uns willkommen und verstaute unser Gepäck im =Volvo-Bus=.Den Morgenstau umfahrend =mogelten= wir uns via Seuzach zum ersten Ziel =Wildensbuch= durch und spazierten von dort zum prächtigen Holzturm hoch. Nach 186 Treppenstufen erreichten wir auf 36.66 m Höhe die Aussichtsplattform. Die Aussicht reichte vom =Hohentwiel= über den =Säntis=, =Irchel= bis in den Schwarzwald hinaus. Wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen galt es zu entscheiden, den 11 =Waldläufern= folgen (zu Fuss bis an den Rheinfall) oder der =Gipfeli-Gruppe= Richtung Wildensbuch, Restaurant =Baumgarten=. Der lange Rede kurzer Sinn: Die von Ernst Moser gespendeten Gipfeli schmeckten uns sehr gut und auch der Kaffee dazu weckte unsere Lebensgeister. Dieter lenkte den Bus anschliessend zum Parkplatz am Rheinfall und nach einer Wanderung von 39 Metern konnten wir in der so bequemen Sitzgruppe Platz nehmen. Mit allerlei Small-Talk von der Politik via Thema =Dättnau= z.B. oder dem Thema Wetter ging die Zeit herum wie im Fluge. Auch galt es die allenfalls mitgebrachten =Zigarren= oder solche Sachen ihrem Zwecke zuzuführen und auch der Kalorienhaushalt musste in Ordnung gebracht werden. Nach 11 Uhr waren wir auch wieder mit der Wandergruppe vereint und auch sie hatten noch genügend Zeit zur Verpflegung. Um 12 Uhr startete Dieter den Motor des Gefährtes und weiter ging die Reise via Bargen Richtung Donaueschingen. Dieter lenkte das Gefährt sehr umsichtig und geriet nie in Stress obwohl leicht kritisch angemerkt, seine Ortskenntnisse doch mit einem Fragezeichen versehen sein müssen. Auch Dank der Stimme von Frau Ludwig vom Navi-Gerät fuhren wir doch recht oft auf dem richtigen Weg und lernten so den Schwarzwald recht gut kennen. Nun aber genug der Frotzeleien. Dieter machte seine Sache gut und die vorsichtige Fahrweise zählte mehr!. Um 13 Uhr herum konnten wir die sehr schönen Zimmer und =Badesääle= (man möge da Walti Wild fragen) im Hotel =Hirschen= in Donaueschingen beziehen. Zu Fuss ging's dann, möglichst im Schatten Richtung der Brauerei =Fürstenberg=. Der ehemalige Braumeister, Herr Glesner empfing uns, verteilte Sicherheitswesten, Erinnerungs-Pin und ganz wichtig, Eintrittskarten mit vier Getränkebon's daran. Recht ausführlich gestaltete er anschliessend die Führung durch die Kaiserliche Brauerei. Kaiser Ludwig der Zweite war ein =Fan= des Bieres und des ehemaligen Braumeister's namens =Munz=. Die Bierherstellung und schliesslich der Konsum desselbigen Stoffes brauche ich nicht näher zu erläutern. Diese =Brauerei des Südens= wurde 1283 gegründet und an unserem Rütlischwur hätte also ohne weiteres =Fürstenberg-Pilsner= ausgeschenkt werden können. Bei unserer Führung war wohl die Wochenproduktion schon abgeschlossen und wir brauchten in der Flaschenabfüllerei - 70‘000 pro Stunde - keinen Gehörschutz. Die Putzmannschaft verrichtete ihre Arbeit sehr diskretisch und wir verschoben uns gleicherart in‘s =Bräustüble=. Hier =mussten= wir ja noch unsere Bon's einlösen und gleichsam der Temperatur im Freien, stieg der Lärmpegel im Lokal an. Um 17 Uhr erbarmten wir uns der Frau Sieglinde Gramse, welche an der =Halteausbuchtung= der Bushaltestelle an der St.-Johann Kirche hin und her tigerte. Ernst Moser gelang es, sie =einzufangen= und alsbald nahm sie uns gefangen mit ihren fundierten Kenntnisse über die 21‘000 Einwohner zählende Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis. Die tolle Führung versuche ich nur kurz zu schildern: =St. Johann-Kirche=: Barockstil, grösste der Stadt, Katholisch und gleich um die Ecke bei der Brauerei. =Donauquelle=: Neben der Kirche und dem Fürstenschloss daneben. 150-Liter pro Minute Schüttrate, 2840 Km bis zum Meer. Eigentlicher =Donaubeginn= beim Zusammenfluss der =Breg= und =Brigach= in der Nähe des Fürstenschloss-Parkes. =Katerfigur Hiddigeigei=, =Pizzeria Katzenhof=, 5 Porzellan-Katzenfiguren, Schöpfer der Dichter =Victor von Scheffel= (auch der Geschichte des =Trompeters von Säckingen=). Unter dem Patronat des =Wassers vom Himmel= landläufig auch Regen genannt, schlängelte wir uns weiter unter Storendächern durch Richtung Rathaus und bewunderten allerlei =Jugendstil-Fassaden=. Nachdem wir uns auch noch am lustigen =Musikergruppen-Brunnen= vor dem Rathaus vergnügt hatten, bedankten wir uns herzlich bei der Frau Gramse für die gute Führung ihrerseits und trimmten uns noch rasch im Hotel für das Nachtessen. Das Nachtessen wurde im Gesamtraster betrachtet als gut taxiert und schon war eine Abkühlung im Freien angesagt. Kleinere oder grössere Gruppen fanden sich zusammen und machten sich auf zu einer Nacht-Szenario-Gastwirtschaft-Erkundungs-Safari im Citykern von Donaueschingen. Recht lustig gings es in unserer 7-ner Gruppe zu und her und schliesslich wurde es 15-nach bis auch ich z .B. die Bettfedern im =Stammhotel= testen konnte. Nach einer =gespenstischen Begegnung= in unserem =Badesaal= setzte mein Bettnachbar seine =Mottoguzzifahrt= fort und ich bewunderte die Aussicht auf den Hinterhof.
Vorsichtig begrüssten wir den Neuen Tag, bedankten uns beim Erfinder der Dusche und den Herstellern von Flachbildschirm-Fernsehern und möbelten uns am herrlichen Morgenbuffet wieder auf. Pünktlich erschienen alle vor dem Bus und Ernst begrüsste uns recht freundlich zum Tagesprogramm. Nach einer interessanten =Kreuzfahrt= erreichten wir Grafenhausen, wo sich glaublich 14 unentwegte in der flirrenden Hitze aufmachten, zu Fuss Richtung =Tannenmühle= wo der Bus mit uns parkierte wurde. Wir versuchten immer noch unseren =Hiddigeigei= abzuschütteln und freuten uns auf das Mittagsmahl. Die Wanderer trafen auch bald ein (neuer Bachböschung-Entlang-Wanderungs-Rekord) und auch sie konnten erfreut die grossen Portionen des Mittagessens zu sich nehmen (Fisch oder Fleisch) - je nach dem vorbestellten Menü. Alle waren begeistert vom Essen und satt galt es im Bus einzusteigen. Vorbei an Raps-/Gersten-/ und Roggenfeldern gelangten wir nach =Weizen= und mischten uns in die zahlreichen, erwartungsfrohen Touristen der =Sauschwänzle-Museumsbahn=. Zu der tollen Fahrt des langen Dampfzuges ein paar kurze Daten: Dampflok der Wutachtalbahn (WTB): 135 To. schwer, 1625 PS stark. Strecke: 25 Km. Weizen 471 müM., Blumberg: 721 müM. Ein Kehrtunnel und ein Kreiskehrtunnel nebst weiteren Tunnels, Längster Tunnel: 1250 m lang - (baff - eine rauchige Angelegenheit für Plattform-Mitfahrgäste im Freien`!!). Wir genossen die Vergnügungsfahrt sehr und spülten den Rauchgeschmack fleissig mit allerhand Tranksame herunter und ein sanfter Gewitterregen empfing uns in Blumberg, wo wir nach kurzem Spurt im Bus wieder unsere Plätze einnehmen konnten. Bald schon konnten wir wieder =unbehindert= in die Schweiz einreisen und Ernst Moser bedankte sich am Mikrofon herzlich beim Chauffeur für seine angenehme Fahrweise und uns für die Kameradschaft und das fröhliche Zusammensein. An dieser Stelle bedanken wir uns aber auch alle herzlich bei Ernst Moser für die tolle Oganisation und Abwicklung der Reise incl. der Gipfelirunde. Nicht vergessen darf dabei Richi Gemmet, welcher leider nicht dabei sein konnte. In den Vorbereitungen hat er aber Ernst unterstützt. Der Dank geht auch an den Kassier, Kurt Rutz, welcher teilweise finanzielle Aufgaben auch noch während der Reise regelte. Allenfalls noch weitere im Hintergrund tätige Mithelfer und allen Reiseteilnehmern. Wiederum verdient ihr es, bei einer Reise mitzukommen. Müde aber froh über die gelungene Reise konnten uns allfällige =Taxifahrerinnen= bei der Bahnstation Seen abholen. Die meisten von der Brauerei =Fürstenberg= gespendeten Gläser neuester Generation darf Meini Landolt in seinen =Meinilauf-Fundus= übernehmen. Danke den Urhebern dieser Idee und auch den Fotografen, welche evtl. diesen Bericht noch mit einem =Föteli= verzieren könnten. =Schön war's in Donaueschingen und der Brauerei, schön ist es aber auch wieder hier dihei.= Bruno Brandenberger. Aufgerufen: 369
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| Letzte Aktualisierung ( 23. Jul 2011 ) | ||||
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