Jugendriege 2011 Jugendsporttag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Julian Bäcker   
18. Jul 2011
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Man ist keine graue Maus als Seemer am Jugendsporttag. Die gelben Tenues mit dem schwarz brennendem TV Seen Schriftzug und kampfbereitem Löwen-Wappen sind so manch einem Leiter einer anderen Jugendriege ein Dorn im Auge. Zu deutlich waren die Erfolge der Seemer in den letzten Jahren an den Jugendsporttagen. Die Rangverkündigungen waren jeweils ein Schaulaufen bei denen die Konkurrenz höchstens noch zu Beginn gönnerhaft applaudierte und gegen Ende neidisch (jedoch trotzdem sportlich respektvoll) feiernde Seemer hören und se(h)en durfte. „Dabei sein ist alles", dieses Motto gilt als Grundlage aller Jugend- und Mädchenriegen am Jugendsporttag. Damit einverstanden ist auch jeder Seemer. Er führt lediglich noch hinzu: „Gewinnen macht trotzdem Spass".

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--> Rangliste
--> Fotos  (ab Foto 148)

Und so war es 22. Mai 2011 wieder soweit. Knapp 50 Seemer Jungs (und fast doppelt so viele Mädchen) strömten nach Rickenbach um ihr bestes zu geben. Die Vorfreude war gross. Nicht nur auf den Wettkampf sondern ebenso auf den ganzen Tag im Freien, auf das Versteckis in den Wettkampfpausen, auf den Zmittag, auf das kühle Glacé, auf das herumrennen und herumtoben wann immer man Zeit dazu hat. Das Wetter dafür war hervorragend und sollte den Erwartungen zum Trotz auch bis in den Abend halten.

Dann geht alles schnell: einlaufen, bereit machen und konzentrieren: Der Wettkampf geht los. Die Disziplin Hoch-Weit Sprung eröffnet den Wettkampf. Es werden Latten übersprungen, Latten gerissen, der Anlauf und der Absprung korrigiert, erfreut gerufen bei Erfolg, frustriert die Fäuste geballt bei einem Misserfolg. Am Schluss haben alle ihre drei Sprünge hinter sich gebracht. Die Leiter sind zufrieden. So kann es weiter gehen.            

Vom springen geht's zum rennen. 80 Meter für die Grösseren, 60 Meter für die kleineren. Wie die Blitze sausen die Seemer der Laufbahn entlang. So sieht Einsatz aus.

Als nächstes spaltet sich eine Dreiergruppe von der grossen Masse ab, montiert Gerätschuhe und begibt sich konzentriert in die Geräteturnhalle. Auf dem Minitramp zeigen die Drei wunderbare Sprünge die alle mit sehr guten Noten über 9 benotet werden. Gratulation!
Draussen läuft es hektischer ab. Beim Hindernislauf schlägt der Zeitplan fehl, was den Seemern eine lange Wartezeit beschert.
Wartezeit bei 6-15 Jährigen Jungen heisst: Zeit zum raufen, herumrennen, Leiter hügeln (wobei ein Leiter seinen Hügel selber provoziert hat). Solange dies ohne Verletzungen abläuft soll es auch gut so sein. Beim Hindernislauf geben die Seemer nämlich dann wieder alles und hüpfen und sprinten super Zeiten ins Ziel.

Als nächste Disziplin reiht sich der Ballzielwurf ein. 90 Sekunden lang wird vom Turner volle Konzentration beim Werfen und enorme Stop and Go Ausdauer verlangt. Gratulation an Patrick Binder mit 22 Treffern (1 Treffer pro 4s!)

Diejenigen die kein Ballzielwurf oder Hindernislauf absolvierten wurden als letztes noch im Weitsprung gefordert. In der glühenden Mittagshitze sprangen sie was das Zeug hielt. So mancher erhöhte seine PB (Persönliche Bestleistung) worauf das darauf folgende Sandwich zum Zmittag noch viel besser schmeckte.

Nach dem Mittag war der Einzelwettkampf vorüber. Die Gruppenspiele standen an. Die ganz kleinen spielten Jägerball, die Mittelstufe kämpfte im Linienball und die Oberstüfler massen sich mit anderen Riegen im Regel- und Spieltechnisch anspruchsvollsten Spiel Korbball. Auch hier wurde auf allen Plätzen um jeden Ball gekämpft, während die Leiter emotional am Spielfeldrand gestikulierten.

Wie jedes Jahr endet der Jugendsporttag mit der Abschlussstafette. Ein tolles Ereignis zu rennen während die umstehenden Eltern und anderen Kinder einen anfeuern. Die Seemer gaben ihre letzten Kräfte für die zu rennenden letzten Meter. Das ist Einsatz der doch belohnt werden sollte.

Doch wie erfolgreich waren die Seemer dieses Jahr? Ist nicht schon so mancher Sportler an seiner Favoritenrolle gescheitert. Ich halte mich kurz:

In den 5 Alterskategorien gab es 8 Podest Plätze, (davon 4 erste Plätze!!) und 15 Auszeichnungen. In der Kategorie H war mit Liam Decaster, Anderegg Jonas und Marti Sven das Treppchen vollständig mit Seemern besetzt. Bei den Ältesten siegte Konstantin Canora knapp vor Fabio Cescato. In der Kategorie G belegte Timo Marti den sehr guten dritten Platz. In der Kategorie holte sich Severin Hohl den Sieg und bei den ganz kleinen zog Manuel Rhyner mit seinem Sieg der Konkurrenz davon. Herzliche Gratulation an euch alle!

Bei diesen hervorragenden Einzelwettkampfresultaten sollte es nicht bleiben. Die Oberstüfler wurden erster im Linienball, Seen 1 der Mittelstüfler 2. Im Linienball und Seen 1 der Unterstufe wurde auch Platzsieger im Jägerball.
Dass in der Stafette ebenfalls eine klare Seemer Dominanz herrschte war dann beinahe voraus zu sehen. Die Oberstüfler wurden erster, die Mittelstüfler wurden erster und die kleinsten schrammten mit nur 13 Hundertstel knapp am ersten Platz vorbei.
Einfach absolut einzigartig-super-mega-ober-pipa-lira-zika-affen-GENIAL!!
Was bleibt also zu sagen? Der Name Seen prägte diesen Sonntag in Rickenbach wie kein Anderer. Den jetzt noch mehr gestiegenen Druck der Favoritenrolle tragen wir natürlich gerne. Die Leiter sind Stolz auf jeden Seemer der an diesem Sonntag so einen super Einsatz gegeben hat. Eine riesen Gratulation an alle Seemer. Es macht einfach Spass mit euch. Bis im nächsten Jahr, wenn es hoffentlich wieder heisst: TV Seen Jugend!!

Fürs Leiterteam
Julian Bäcker


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Letzte Aktualisierung ( 01. Aug 2011 )
 
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