Turnriege 2010 Trainingsweekend PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pascal Tobler   
09. Nov 2010

Am Freitagmorgen um 9 Uhr ging es also wirklich los, das erste Trainingslager für die meisten TV Jungs und Mädels. Voller Vorfreude stiegen alle in die Autos und machten sich auf den Weg nach Schaffhausen. Nach einer gemütlichen Fahrt kamen alle heil in der Jugendherberge an. Als erstes erwartete uns ein Theorieteil von Melanie und Jasmin. Wir lernten zuerst noch einmal die Grundposen und ihre Bedeutungen. In kleinen Gruppen überarbeiteten wir verschiedenste Teile von Salto gehockt bis Auskugeln Sturzhang. Die einzelnen Gruppen erklärten den andern, wie die Teile theoretisch richtig auszuführen sind. Nach diesem anstrengenden Theorieteil gab es dann, worauf sich schon viele gefreut hatten, das Mittagessen.

Da wir mit den Autos zur Turnhalle fahren mussten und das mit dem Konvoi-Fahren noch nicht ganz klappte, kamen nicht alle gleichzeitig in der Turnhalle an. Aber nichts desto trotz standen dann doch alle pünktlich und umgezogen in der Turnhalle.

Samantha leitete das Einturnen. Mit anspruchsvollen Koordinationsübungen wurden unsere Muskeln langsam aber sicher auf das Weekend vorbereitet. Danach mussten wir beweisen, dass wir die verschiedenen Posen nicht nur theoretisch im Kopf hatten. Ein Parcours mit verschiedenen Übungen brachte uns die Posen und Stellungen ein wenig näher.

Weiter ging es mit Leichtathletik (Lauf- und Wurfschule) und Schaukelring. Da das Wetter am Freitag noch mitspielte, konnten wir sogar unter freiem Himmel ein paar 80. Meter laufen. Die ersten Ermüdungserscheinungen machten sich breit, egal, weiter ging es mit dem Abschlussspiel dieses Tages. Zum Zug kam das meistgefürchtete Spiel, inklusive Verletzungen, Rugby (fast ohne Regeln). Aber zum Glück gab es nur kleine Blessuren. Nach diesem aufwühlenden und aggressiven Spiel kam das umso beruhigendere Ausdehnen von Sandra.

Nach dem guten Nachtessen gab es zum Abschluss des Tages noch einen Spielabend. Ich kann bis jetzt noch nicht verstehen, wieso ihr das Heckenschneiden nicht erkannt habt. Ich nehme mal an, dass alle ein wenig müde waren und nicht richtig hingeschaut haben :-).

Wie gesagt, waren alle vom ersten Tag schon recht geschafft sind, gingen wir freiwillig ins Bett. Um 7 Uhr morgens klingelte auch schon der Wecker wieder und die meisten hatten Probleme, aus dem Bett zu kommen. Ich habe auch schon Leute gesehen, die geschmeidiger aufgestanden sind als wir.

Das ausgiebige Frühstück stärkte uns für den bevorstehenden Tag. Wir packten unsere Turnsachen und fuhren wieder zur Turnhalle. Nach dem Einlaufen ging es direkt wieder los mit Leichtathletik.

Mit den Trainern, die extra angereist waren, verbesserten wir Lauf-, Sprung- und Wurftechnik. Herzlichen Dank nochmals fürs Kommen. Mit dem stärkenden Mittagessen sind wir für den Nachmittag gerüstet. Am Nachtmittag hiess es dann wieder Schaukelring und Minitrampolin, auch hierfür sind extra Trainer aus Winterthur und Schaffhausen angereist. Da das harte Training schon etwas zusetzte, lagen die einen schon auf den dicken Matten und liessen sich massieren. Zum Abschluss konnten wir unsere Fähigkeiten auf dem grossen Trampolin beweisen. Das Dehnen der Muskeln wurde immer schwieriger und schmerzvoller, trotzdem haben wir das Ausdehnen alle überstanden. Am Abend nach dem Nachtessen sahen alle noch viel müder aus als am Vorabend. Nach dem weiteren Spielabend freuten sich alle auf ihre Betten. Doch es ging, aus meiner Sicht, nicht lange, da war auch schon wieder Tagwach. Es war sicherlich für alle eine riesen Überwindung aufzustehen und diese lange Wendeltreppe hinunter zusteigen. Nach dem Frühstück ging es zum 3. und letzten Mal in die Turnhalle. Auch das Einlaufen sah bei uns im Turnverein schon schmerzfreier aus. Da aber alle die Schmerzen gut wegstecken konnten ging es direkt weiter mit Minitrampolin und Schaukelring. Dies dauerte den ganzen Morgen. Zu Mittag gab es noch das letzte Mal eine gute Stärkung um, die wenigen Stunden, die wir noch trainieren durften, alles zu geben. Am Nachmittag ging es weiter mit Bodenübungen und Minitrampolin. Zum letzten Mal durften wir vor dem strengen Auge von Helmut noch Saltos drehen. Als alle dachten, sie seien fix und fertig, zeigte sich beim letzten Spiel doch noch bei allen der Ehrgeiz. Nach einer warmen Dusche hiess es: alles einsteigen nonstop Schafhausen – Seen. Ich blicke auf ein sehr hartes, aber auch zum Teil lustiges Trainingslager zurück und hoffe natürlich, dass es nächstes Jahr genau so toll wird.

Vielen herzlichen Dank an alle Leiter und mitwirkenden Personen, die dieses „geile“ Trainingslager ermöglicht haben.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Pascal Tobler


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Letzte Aktualisierung ( 30. Mär 2011 )
 
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