Turnriege 2010 Sommerprogramm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Reto Griesser   
21. Aug 2010

16.07.10/ Turbental - Seelmatten - Huggenberg / 37Km

 

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Es ist heiss heute, 30° im Schatten, da müssen unsere Bike's aber ran heute. Nachdem wir im Sennhof, unserem zweiten Treffpunkt, die letzten zwei Mitfahrer abgeholt haben geht die Fahrt über Turbental den Rüetschberg hinauf. Wir sind so am einfahren, da streift immer so etwas. Es ist das Schuztblech von Roger, ich meine natürlich das vom Bike. Nicht dass es schlecht eingestellt wäre oder gar unnütz, nein er soll noch froh sein darum. Der Stossdämpfer ist defekt und hängt nur noch an der Feder. Wir kommen trotzdem zügig voran, erst der Rüetschberg vermag unser Tempo (etwas) zu drosseln. Oben angekommen machen wir Halt im Restaurant Schauenberg. Eine wahre Bergetappe, vom Rüteschberg über den Huggenberg zum Schauenberg.

Wir essen und trinken draussen, obwohl die Sonne den dunklen Wolken Platz machen musste. Als es zu Blitzen beginnt, es sind nicht die vom Fotoapparat diesmal, denken wir noch das geht sicher an uns vorbei. Wenigstens können fast alle noch fertig essen bis es zu giessen beginnt. Drinnen ist es auch gemütlich, Kaffee mal in, mal neben der Tasse und Dessert mal mit, mal ohne Rahm.

Es regnet und stürmt noch immer, also noch eine letzte Runde. Wir vermuten schon schlimmes von wegen Regen und Sturm, aber als wir in die dunkle Nacht hinaus treten hat es aufgehört zu regnen. Mit mehr oder weniger Licht, Akkus wollen halt auch ihre Aufmerksamkeit zwischendurch, fahren wir über Hofstetten, Tolhusen nach Hause.

 

23.07.10 / Bowling Abend

 

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Heute regnet es schon den ganzen Tag. Doch doch, wir wissen das wir eigentlich wasserdicht sind. Die Bikes sind es sowieso, aber so genau wollen wir es gar nicht nehmen. Das Alternativprogramm soll's richten. Herbert hat eine Bowlingbahn reserviert, nichts mit ruhiger Kugel schieben. Der Geräuschpegel ist relativ laut, unsere Würfe machen es nicht besser. Die Schultergelenke warm drehen, Kugel krallen und mit viel Gefühl... eh, eben genau so. Strike, Spare und Split heissen die Stichworte und somit nicht ganz so rustikal wie Gasse, Kranz und Sau. Diejenigen welche immer nur neun getroffen haben, und somit einen übrigliessen sollten es mit kegeln probieren, da wäre das saumässig. 

Wenn wir schon grad beim Essen sind, den Schinken gab es dann etwas später, aber nicht von selbst geschossenen Sauen. Der Giannis Pizza Lieferdienst im Gutschick bewirtete uns auch noch zur vorgerückter Stunde in seinem Restaurant, die Pizza's waren spitze.

Die Rangliste nach zwei Durchgängen: 1. Roger – 298 / 2. Rodolfo – 284 / 3. Reto – 249 / 4. Herby / 5. Thomi / 6. Martin / 7. Franz / 8. Andi

 

30.07.10 / Elgg – Wängi – Anetswil / 43Km

 

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Am Mittag hat es noch geregnet, aber die blaue Störung hat schlussendlich die Kontrolle übernommen. Somit kein Grillplausch bei Familie Disch, was einzelne doch ein wenig schmerzt. Aber wer weiss, es ist nicht aller Tage Abend. Nein natürlich nicht, und so treten wir in die Pedalen dass die Reifen quietschen. Oder war es eher das Stöhnen der Fahrer? Die heutige Strecke führt uns über Elgg, Aadorf nach Anetswil. Das erfordert keine besonderen technischen Fähigkeiten, zumal wir konditionell auf der Höhe sind können wir nur geniessen. Das ist zugleich das Stichwort zum Zwischenhalt in Anetswil, denn im Restaurant Frohsinn werden wir zuvorkommend bedient. So kommen wir trotzdem noch zu gegrilltem und Durst müssen wir auch keinen leiden. Die Dessertkarte ist eine einzige Versuchung, niemand kann widerstehen.

So gestärkt machen wir uns auf dem Heimweg. Die kurze Abfahrt nach Wängi geht als Sahnehäubchen durch, und die rasante Fahrt nach Frauenfeld braucht zumindest einen Teil der angefutterten Kalorien wieder auf. Pause ist etwas für Weich-Eier, es geht ohne Halt nach Winterthur. Mal sehen, vielleicht klappt es nächste Woche, mit der Pause in Frauenfeld.

 

06.08.10 / Elsau – Zünikon – Frauenfeld / 32Km 

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Heute habe ich für acht Personen im Restaurant reserviert, passt genau. Trotz der eher kühlen Witterung sind es nicht wenige die sich Hoffnungen auf den kleinen Bergpreis machen. Immer wieder werden wir auf der Strecke vom Publikum in ausgelassener Stimmung angefeuert. Es ist Freitag Abend, da gönnt sich manch einer ein Bier oder zwei. Wir müssen es uns noch verdienen. Der Aufstieg nach Zünikon zieht das Feld in die Länge, Unterschiede in der Saisonvorbereitung sind klar erkennbar. Schlussendlich schaffen es alle über den Berg, dem Tiefpunkt entgegen. „Gerliker Downhill“ - kein Halten mehr, der Wind pfeift durchs schüttere Haar (unter dem Helm natürlich) und die Mundwinkel ziehen nach oben, so Guet! Die Einfahrt nach Frauenfeld ist rasant, Mann kennt sich aus. Das Brauhaus Sternen bietet uns Speis und Trank, wir haben es verdient. 

Es ist schon dunkel als wir uns auf den Heimweg machen, diesmal über Ellikon, Rickenbach zurück nach Winterthur. Das Wetter spielt mit, es bleibt trocken, aber die Dusche muss dann doch noch sein.

 

13.08.10 / First – Russikon – Dettenried / 33Km

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Mit der Gesundheit ist so eine Sache, man ist, man ist nicht oder man beschäftigt sich mit den nicht gesunden. Roger und Herbert fallen aus heute und Martin hat wegen vielen Patienten noch zu arbeiten. Da sind es nur noch sechs plus Martin der später nachkommen will. Es gibt bekanntlich mehrere Wege hinauf nach First, ich wähle den Waldweg beim Beginn des Veloweges in Sennhof. Schön steil, der Puls rast, langsam gewinnen wir an Höhe. Als wir in First aus dem Wald fahren werden wir belohnt, mit der schönen Aussicht und einer ersten rasanten Abfahrt nach Agasul. Über Russikon, Madetswil zu unserem letzten 12%-igen Aufstieg nach Neschwil mit dem Zwischenhalt in Dettenried. Im Restaurant Linde werden wir ausgezeichnet bewirtet. Etwas lohnt sich noch zu erwähnen, bestellt doch Rodolfo als erstes einen Pfefferminz Tee!? Sogar die Bedienung fragt zweimal nach. Das ist vielleicht ein gesunde Runde heute. Martin konnte auch noch Feierabend machen und ist mit dem Velo direkt nach Dettenried gekommen. Das Essen wird serviert, die Portionen sind grosszügig und die Stimmung entsprechend ausgelassen.

Bei angeregten Diskussionen inklusive Kaffee und Dessert vergeht die Zeit im Flug. Ach ja fliegen, bei der nachfolgenden Abfahrt nach Kollbrunn müssen die Ohren eng anliegen, sonst könnte das gefährlich Auftrieb gegeben. Das Wetter hat auch heute sehr gut mitgespielt, wir kommen alle trocken aber verschwitzt zu Hause an. 

 

20.08.10 / Gütighausen – Wilen – Iselisberg / 37Km

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Letzte Tour – schönes Wetter – und ein Teilnehmer Rekord! Elf Turner treffen sich heute Abend. Herbert führt uns auf den richtigen Weg (zurück). Aber mal schön der Reihe nach. Die Erste kleine Steigung zum warm werden hinauf zur Mörsburg, vorbei an der Gartenwirtschaft weiter über Thalheim, Gütighausen zum Fahrhof. Richtig, es hat eine Besenbeiz hier, nein nicht halten, schwitzen im Stutz nach Oberneunforn. Ein kurzer Blick auf die Karte, und weiter geht's, oh, Sackgasse! Entweder zurückfahren oder Downhill den Wald hinab. Da denkt sich der Biker, zurückfahren geht nun aber gar nicht und lässt die Federn tanzen. Die kleine aber feine Schlaufe hat sich gelohnt. Wieder auf normaler Fahrbahn führt der Weg in Wilen an einer weiteren Besenbeiz – vorbei. Aber die nächste nehmen wir, sie kommt auf dem Iselisberg und heisst zur frohen Aussicht.

 

Wir sind wie gesagt elf, es hat aber nur noch acht Steaks im Kühler, rechne. Da kommt das mit „ist Glückssache“, es hatte eigentlich nur noch sieben, also minus eins, gibt? Einen hungrigen Schreiberling. Mit Bier konnte ich gerade noch die Dauer zur nachgereichten Bratwurst überbrücken, das war knapp. Es ist ein lauer Abend heute, macht Durst und Lust auf ein Glace, eines liegt noch drin. Die Heimfahrt geht von 0 auf 100, oder zumindest sehr schnell den Berg in die dunkle Nacht hinab. 

 

zum FotoalbumDer geneigte Leser hat es sicher schon bemerkt, es waren sechs Touren dieses Jahr. Fünf davon konnten mit dem Bike bezwungen werden und für eine waren extra Schuhe nötig. Das OK bestehend aus Roger alias Präsident, Herbert unserem Männerriegen Vertreter und Reto als fahrender Reporter hat es auch diesmal geschafft ein abwechslungsreiches Touren Programm zusammenzustellen. Zumindest nach den mir zu Ohren gekommenen Kommentaren und den zahlreichen Fotos mit strahlenden und angestrengten Gesichtern.

Reto Griesser


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Letzte Aktualisierung ( 21. Aug 2010 )
 
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