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18. Juli / Winterthur - Kegelabend
 Die Kaltfront hat es in sich, an Velofahren ist nicht zu denken. Wir lassen die Zweiräder in der Garage und steigen auf vier Räder um. Aber nur für kurze Zeit, es gibt ja noch andere sportliche Herausforderungen. Wir lassen die Kegel fliegen. OK, nur einer fliegt hinter die Abschrankung, vermutlich weil der am anderen Ende seine Muskeln spielen liess. Rodolfo bitte neu stellen! Tiere gibt es auch zu sehen, Schweine ohne Grippe und Sandhasen. Manchmal kommen sie durch die Gasse, dann wieder haben sie einen Kranz um den Hals. Das Schwein zum Nachtessen übrigens, gibt es an Kräuterbutter mit verschiedenem Gemüse und fein gewürzten Pommes. Und weil alles einmal ein Ende hat, machen wir noch eine Schlussrunde. Beim Einsargen geht es nicht darum möglichst viel zu rauchen, und früh das Zeitliche zu segnen, sondern vielmehr darum mehr Kegel als der Vorgänger zu treffen und somit länger zu (über)leben. Als wir das Restaurant Löwengarten verlassen regnet es immer noch in Strömen, das kann Martin nicht davon abhalten als einziger mit dem Velo nach Hause zu fahren.
24. Juli / Winterthur - Seuzach - Neftenbach - Winterthur / 25 Km
 Das Wetter am Nachmittag, die Sonne scheint, ich beschliesse die Tour soll stattfinden. Um 18:00 regnet es in Strömen und ist wieder trocken bis um 19:00. Trotz der nicht gerade trockenen Aussichten treffen sich acht unentwegte, darunter zwei Damen im Orbüel. Das ist seit Jahren das erste Mal dass uns Damen begleiten, warum eigentlich, auch sie sind wasserdicht ;-) Das ist übrigens notwendig heute, kurz nachdem wir losfahren beginnt es wieder zu giessen und das nicht zu knapp. Angesichts dieser triefenden Aussicht verzichten wir auf einen Ausflug in den Regenwald zwischen Henggart und Neftenbach und fahren das Restaurant Rebe direkt an. In dem Moment als wir unsere nunmehr sauberen Bikes vor dem Restaurant anketten beginnt die Sonne zu scheinen, unglaublich! Was soll's, das hopfen- und malzhaltige Getränk schmeckt auch so. Dazu ein Cordon-bleue, gibt's in verschiedenen Varianten, und der Abend ist gerettet. Beim Dessert angelangt hören wir ein lautes rauschen, nicht der Nefbach, es regnet schon wieder :-( na denn abwarten und Kaffee trinken. Das zahlt sich aus, der Regen verzieht sich, wir tun es im gleich.
31. Juli / Winterthur - Turbenthal - Huggenberg - Räterschen - Winterthur / 30 Km
 Das gibt es doch gar nicht, Sonnenschein! Bei angenehmen Temperaturen machen sich sechs Turner und eine Turnerin auf den Weg. Am zweiten Treffpunkt gesellen sich zwei weitere Turner dazu, das Wetter motiviert definitiv. Auf dem Radweg bis nach Turbenthal machen wir unsere Muskeln warm für den Aufstieg zum Huggenberg. Die Sonne geht schon langsam unter als wir im Restaurant Schauenberg eintreffen, trotzdem können wir bei den letzten Strahlen draussen im Garten essen. Die Portionen sind nicht zu knapp bemessen, das gibt Ballast für die Abfahrt ;-) Doch bevor es soweit ist spendiert Herbert noch eine Runde auf seinen 60. Geburtstag, herzliche Gratulation und weiter alles Gute. Den Dessert inklusive Kaffee in allen Varianten geniessen wir drinnen, es ist kühl geworden. Und dann geht's los, Helm auf und Lampe an. Die Bremsen lösen und in die dunkle Nacht hinaus oder besser gesagt hinab. In flottem Tempo rauschen wir vorbei an Heurüti und Hofstetten. Unser Downhill Spezialist Rodolfo verpasst kurz danach die Abzweigung vor Waltenstein. Da er nicht der einzige ist beschliesst der Rest der Gruppe nicht nach ihnen zu suchen, zumal sich die Wege von hier aus sowieso trennen. Und ja, es sind schlussendlich alle heil zu Hause angekommen.
7. August / Winterthur - Kyburg - Dättnau - Wülflingen - Winterthur / 35 Km
 So soll es sein, Sonnenschein. An diesem Abend gibt es eine reine Männerrunde. Wir fahren los Richtung Sennhof wo wir noch zwei Turner treffen, nehmen diese mit und machen unsere Muskeln warm für den bevorstehenden Aufstieg zur Kyburg. In Weisslingen nehmen nicht alle die gleichen Abzweigung, die einen fahren über Agasul - First, die andern auf etwas direkterem Weg. Beim Parkplatz oberhalb der Kyburg treffen wir uns wieder, bereit für die Abfahrt Richtung Sennhof. Wir haben glücklicherweise die ganze Strasse für uns, darum in die Kurven liegen und dosiert bremsen. Material und Körper halten stand, Glücksgefühle machen sich breit. Durst? Gibt nur was aus der Trinkflasche, das andere muss warten. Vorbei am Reitplatz und Dättnau geht es zügig voran, weiter nach Neuburg und dem Etappenziel Restaurant Tössrain. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, Ruedi offeriert uns die erste Runde, nachträglich alle Gute zum Geburtstag! Dabei zeigt sich, dass ein Schneider Weisses nicht unbedingt hell sein muss. Damit wir das Bier nicht so trocken hinunter würgen müssen, essen wir etwas dazu. Da waren sie wieder drinn, die zuvor abgestrampelten Kalorien ;-) Konsequenz, auch ein Dessert muss her. Was, passt was wem nicht? Es beginnt kräftig zu regnen, wir müssen unseren Tisch ein wenig verschieben. Na denn, bis der Regen aufhört noch einen Hauskaffee. Danach machen wir uns bei mittlerweile trockenen Bedingungen definitiv auf den Heimweg.
14. August / Winterthur - Ellikon - Weiningen - Frauenfeld - Winterthur / 40 Km
 Zu der letzen Tour des diesjährigen Sommerprogramms gibt Petrus noch mal alles. Sommer Sonnenschein und angenehm warm, das könnte einen rekordverdächtigen Durst geben. Die Teilnehmerzahl ist es schon, zehn Personen. Die Fahrt geht von Winterthur über Attikon, Üesslingen, Ittingen, Weiningen nach Frauenfeld. Unterwegs gilt es Brücken zu überqueren, holprige Wege zu befahren und ein paar Höhenmeter zu überwinden. Das Brauhaus Sternen steht wie jedes Jahr auf dem Programm, die Verpflegung ist wieder vorzüglich. Zuerst wird natürlich der Durst gelöscht. Das isotonische, leicht alkoholhaltige Malzgetränk wird in 1½ Liter Karaffen gereicht. Es sollen noch mehrere folgen. Das dazu auch etwas gegessen wird, muss hier nicht speziell erwähnt werden. Nur soviel, wenn man noch etwas vermisst gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man kann es selbst organisieren oder man fragt danach. Nur wenn man fragt, dann den Kellner und nicht den erstbesten der mit weissem Hemd und Gilet vorbeiläuft. Der Kaffee wird drinnen serviert, dazu ein paar Räubergeschichten aufgetischt, z.b. wie man Liegestützen mit den Augen macht. Bei der Schlussrechnung werden fleissig Rabattmarken geklebt und über Konditionen gefeilscht, an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Mandi für die Naturalspende.
Mit dieser Tour geht das Sommerprogramm zu Ende, es ist ein Anlass der Turnriege geblieben. Dafür sind auch ein paar von unseren jüngeren Mitgliedern und zum ersten Mal überhaupt Damen mitgekommen. Ich danke meinen Mitorganisatoren und den Teilnehmern für die kurzweiligen Stunden, es sollen nicht die letzten bei einem solchen Anlass gewesen sein.
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