Frauenriege 1 2007 Turnfahrt Seeland PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Vreni Huber   
08. Sep 2007

Frauenriege 1 2007 Turnfahrt 25. / 26. August 2007

Am Samstagmorgen kurz vor 7 Uhr fuhren wir 15 Frauen mit dem Zug Richtung Solothurn. Das Wetter versprach ein traumhaftes Wochenende. Miri packte schon bald den Rucksack aus, sie wollte etwas von ihrem gesunden Saft trinken, doch oh weja..., wie öffnet sich dieser neue Verschluss?? Unsere zwei „Kafifrauen" hatten keine solchen Probleme; nur etwas warten mussten wir bis die feinen Schümlikafis aus dem Zugrestaurant serviert wurden. Wo blieben die Gipfelis?

In Solothurn angekommen irrten wir zuerst durch das Bahnhofslabyrinth bis wir die Veloausgabestation fanden. Margrit wunderte sich, dass der zuständige SBB-Angestellte uns bereits eine Viertelstunde früher die reservierten Drahtesel herausgab. Dieser Mann war vorgängig überhaupt nicht kooperativ, als es um die Reservation der Fahrräder ging. Als die Velos mit Helm verteilt, angepasst und die Rucksäcke auf dem Packträger befestigt waren fuhren wir los - unser Ziel war - BIEL.

Der Weg führte uns an der Aare entlang flussaufwärts, teils über Naturstrassen. Es war praktisch windstill und wir kamen zügig voran. In Altreu bei der Storchensiedlung stiegen wir erstmals vom Sattel und kehrten im „grünen Affen" nicht etwa im „Storchen" ein. Im schönen Gartenrestaurant direkt am Fluss genossen wir Kafi und Gipfeli und natürlich wurde auch der Flüssigkeitsverlust ersetzt. Danach radelten wir weiter eine gute Stunde bis Büren a.d.Aare, wo für fast alle ein feiner Zmittag, auch wieder in einer Gartenbeiz, wartete. Alice und ich hatten ein Picknick geplant und verzehrten so die mitgebrachten Köstlichkeiten an der heissen Sonne am Ufer des Flusses.

Nach der Mittagspause bewegten wir unsere Velos weiter. Einmal standen wir mitten in einem Dorffest. Wir erreichten die Stadt Biel, doch wo war der Bahnhof? Trotz einer Sportveranstaltung und etlichen Umleitungen erreichten wir ihn doch noch rechtzeitig und gaben die Fahrräder ab. Margrit ermahnte uns doch etwas zu pressieren, wollten wir doch das Schiff erreichen. Das Schiff brachte uns über Twann bis Ligerz. In Twann stiegen 13 Frauen aus und wanderten den Rest durch die schönen Rebberge, es war am Nachmittag recht heiss geworden.

Die Reise am ersten Tag war noch nicht zu Ende. Das Bähnli brachte uns noch hinauf nach Prêles, wo wir zuerst unser Hotel aufsuchten. Auch in Prêles war „Dorfet". Nach dem Nachtessen, um 21.30 Uhr war ein Festumzug angesagt. Wir standen wie viele andere Leute am Strassenrand und bewunderten die Cortège. Nach etwa 6 geschmückten Wagen mit Tänzerinnen oder Fakelträgern, einer Blasmusik und einer Guggenmusik kam nichts mehr daher, doch die Leute standen und standen weiter am Strassenrand. Plötzlich, wir staunten nicht schlecht, wiederholte sich der ganze Umzug. Wir hatten genug gesehen und begaben uns in die Festbeiz des Badminton-Clubs um noch einen „feinen" Drink zu geniessen. Nach einem imposanten Feuerwerk war die Show vorbei, auch wir waren müde und begaben uns in die weichen „Federn".

Nach einem bescheidenen Frühstück marschierten wir los. Vor der Kulisse des Chasserals führte uns der Weg in Richtung Twannberg. Um die Mittagszeit erreichten wir das Bergrestaurant Hohmatt, wo uns ein freundlicher Kellner unsere vorbestellen, feinen Salatteller - besser gesagt - Salatschüsseln servierte. Auch ein feines Dessert durfte nicht fehlen. Bald schon war wieder Aufbruchstimmung. „Aber Daniela wo sind die „Hornochsen"? Wann haben wir endlich Zeit diese zu finden." Wir hatten keine Zeit, wir wollten das Magglingen-Biel-Bähnli noch erwischen.

Am Bielersee angekommen, hatten wir noch Zeit, unsere Füsse im erfrischenden See abzukühlen. Nach einem kurzen Marsch erreichten wir den Bahnhof, wo auch schon bald der Zug einfuhr. Im reservierten Wagen nahmen wir Platz und freuten uns, erst in Winterthur wieder aussteigen zu müssen. Doch was war in Zürich los, das Licht erlosch und über Lautsprecher wurden wir aufgefordert umzusteigen, diese Wagen würden in Zürich bleiben. Hatten die SBB-Angestellten die Reservationsschilder falsch aufgeklebt? Was solls, wir mussten uns in den überfüllten Zug quetschen. Zum Glück war es nicht mehr weit bis Winterthur. Dort verabschiedeten wir uns ohne je einmal den Hornochs bestimmt zu haben.

Danke Margrit für die tolle Turnfahrt.

Vreni Huber

 


Aufgerufen: 1129

  Artikel kommentieren

Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melde Dich an oder registriere Dich.

Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.3

Letzte Aktualisierung ( 08. Sep 2007 )
 
< Zurück   Weiter >